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Furchtlos und treu. Zur Geschichte einer Devise 1817-1952

Im Juni 1933 schreibt Konrad Graf von Degenfeld als Vorsitzender des Bundes für Heimatschutz in Württemberg und Hohenzollern einen Brief an das Württembergische Staatsministerium. Nachdem die „nationale Revolution“ in so vielen Bereichen die ursprünglichen Verhältnisse vor der anderen Revolution 1918 wiederhergestellt habe, bitte er darum, dies auch beim Wappen des Landes zu tun
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Das neue Ortsvorstehergesetz: Vortrag von Karl Waldmann am 18. Juni 1933

Die Rede des Staatsrates Karl Waldmann markiert das Ende der zweiten Phase eines noch immer nicht vollständig vollzogenen Umbruchs. Hatte in den ersten Wochen nach der Machtergreifung eine Welle von Gewalttaten und Willkürmaßnahmen zur Einschüchterung der zahlenmäßig durchaus noch stärkeren, aber untereinander zerstrittenen Gegner des Nationalsozialismus das Bild in der Öffentlichkeit bestimmt, so dominierte während
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Wilhelm Murr, Reichsstatthalter

* 16.12.1888 Esslingen am Neckar  † 14.5.1945 Egg/Vorarlberg (Selbstmord). Evangelisch, Kirchenaustritt 1942. Aus einfachen Verhältnissen und von teilweise ungeklärter Herkunft, arbeitete Wilhelm Murr nach einer kaufmännischen Lehre in verschiedenen Esslinger Firmen. Bereits vor 1914 wurde er im Deutschnationalen Handlungsgehilfenverband (DHV) aktiv. Im Ersten Weltkrieg war er zunächst an der Westfront, dann ab 1915 als Brigadeschreiber in
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Karl Waldmann, Staatssekretär und Leiter des Finanzministeriums

*20.6.1889 Tiefenbach  † 07.11.1969 Stuttgart. Evangelisch, Kirchenaustritt 1935. Karl Wilhelm Waldmanns Vater war ehrenamtlicher Bürgermeister seines Heimatortes Tiefenbach (heute Crailsheim), auch drei Brüder übten das Amt des Schultheißen aus, bevor dem Bauernsohn der Aufstieg in die Beamtenlaufbahn gelang, die er im Ersten  Weltkrieg ohne Unterbrechung bis zum Rang eines Oberrechnungsrats im Landesgewerbeamt fortsetzen konnte. Dort
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Dr. Jonathan Schmid, Innenminister, Justizminister und Wirtschaftsminister

* 21.01.1888 Gebersheim (Oberamt Leonberg) † 15.7.1945 Langenargen. Evangelisch, Kirchenaustritt 1942. Aus einer Bauernfamilie stammend, gelang Schmid der soziale Aufstieg durch das Abitur und juristische Studium an den Universitäten Tübingen und München, das er 1913 mit einer Dissertation zum Gesellschaftsrecht abschloss. Im Weltkrieg diente er im Feldartillerieregiment 49 und wurde bis zum Leutnant befördert. Der
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