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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern wir an drei jüdische Karlsruher Ministerialbeamte, die unter dem Vorwand des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 aus ihren Ämtern in den badischen Landesministerien verdrängt wurden. Es handelt sich dabei um Erich Naumann, Dr. Fritz Hirsch und Dr. Siegfried Weißmann.

Ihre Namen entstammen einer Liste, die die badische Gauleitung der NSDAP im Juli 1937 zusammengestellt hat. Die Liste wurde den Kreisleitungen übermittelt, „um diesen politisch nicht einwandfreien Beamten ein besonderes Augenmerk zuzuwenden“. Zugleich forderte die Gauleitung dazu auf, die seit 1933 entlassenen Beamten gegebenenfalls zu denunzieren, denn sie wies darauf hin, „daß den Beamten, die sich im Ruhestand befinden, ihr Ruhegeld nach den Bestimmungen des neuen Beamtengesetzes entzogen werden kann, wenn sie sich staatsfeindlich oder gegen die NSDAP betätigen. Dasselbe gilt auch für die Beamtenhinterbliebenen“.

 

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  • Richard Schwertenkorte sagt:

    Ein sehr interessanter Artikel, leider sind die Bilder sehr verzerrt. Das ist schade. Es wäre schön, wenn Sie eine ansehnlichere Version der Bilder hochladen könnten. Auch, daß das Bild beim Klick darauf einen automatischen Download des Bildes auslöst, ist nicht sehr nutzerfreundlich, ich dachte zuerst, dass ein Virus auf meinen Computer übertragen wird. Auch dauert das Herunterladen sehr lange.

  • Philipp Haase sagt:

    Lieber Herr Schwertenkorte, ich habe die Bilder neu hochgeladen. Sie sind nun nicht mehr so verzerrt und lassen sich durch einen Klick vergrößern.

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